Werk

Die Sujets der Malerin kommen aus dem gegenständlichen Bereich wie Landschaften, Blumen, Stillleben oder Figürlichem. Meistens interessieren die Malerin besondere Details aus diesen Genres. Doch Bilder, die Detail zum Thema machen, wirken abstrakt, ohne es tatsächlich zu sein. Formen und Farben dieser Arbeiten gewinnen eine bildhafte Selbständigkeit, die beim Betrachter individuell verschiedene Assoziationen wecken -eine neue Erfahrung in Form und Farbe.

Auf dem Weg vom Gegenstand zur freien Form gibt es im Werk der Malerin die herkömmlichen Techniken, wie Öl auf Holz, Leinen und Papier sowie Acryl auf Holz, Leinen und Papier; ferner Ölkreiden, Mischtechniken, Handsiebdrucke, auch Rasterhandsiebdrucke sowie ÖJ-Monotypien auf Papier. Diese entstehen nach dem Vorbild alter Technik. Das Sujet wird auf Kupfer oder Glas gemalt und von Hand auf Papier übertragen, wodurch besonders feine Strukturen entstehen. Die Malerin verwendet für ihre Monotypien entgegen dem klassischen Verfahren – keine Druck- sondern Ölfarben. Diese Bilder sind darum immer Ölbilder und immer Unikate, weil nur 1 Abzug möglich ist. Der Zusatz Monotypie sagt in diesem Zusammenhang nur etwas über die Art der Entstehung des Bildes aus.

Eine weitere Besonderheit sind die Bilder mit Computergrafik. Hier spielt die ursprüngliche Bedeutung der Grafik keine Rolle. Sie wird zum Bildelement in einem von der Malerin neu gestalteten Umfeld. Diese malerische Verfremdung führt zu einer neuen Bildselbständigkeit, die „Assoziationen“ weckt, die über das hinausgehen, was aus einer nur farblich gestalteten Computergrafik resultieren würde.